Bevor Sie externe Aktionen in Aktionsflüsse einbinden können, müssen Sie den Aktionsgenerator mit dem externen System verbinden.

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Zusammenfassung: ◀▼

Sie können Aktionsflüsse per API-Schlüssel mit New Relic verbinden, um Workflows zu automatisieren, die das Abfragen von Daten, das Nachschlagen und Suchen von Entitäten sowie das Erstellen von Alarmbedingungen umfassen. Verwenden Sie ein dediziertes Dienstkonto für die sichere Integration. Über diese Verbindung können Sie NRQL-Abfragen durchführen, Entitätsdetails abrufen, Entitäten anhand von Kriterien suchen und Alarmbedingungen erstellen, um Ihre Systeme direkt in Ihren Workflows zu überwachen und zu verwalten.

Durch Verbinden des Aktionsgenerators mit externen Systemen wie New Relic können Administratoren Zendesk in automatisierten Workflows mit externen Systemen integrieren, um die Zusammenarbeit zu verbessern und für ein plattformübergreifend einheitliches Erlebnis zu sorgen.
Hinweis: Die mit externen Systemen verknüpften Schritte in Aktionsflüssen werden als externe Aktionen bezeichnet.
In diesem Beitrag werden folgende Themen behandelt:
  • Verbinden von New Relic mit dem Aktionsgenerator
  • Verwenden von New Relic-Aktionen in Aktionsflüssen

Verbinden von New Relic mit dem Aktionsgenerator

Bevor Sie externe Aktionen in Aktionsflüsse einbinden können, müssen Sie den Aktionsgenerator mit dem externen System verbinden.

Beachten Sie beim Verbinden mit externen Systemen für die Verwendung in Aktionsflüssen die folgenden Best Practices:
  • Alle von einem Aktionsfluss ausgeführten externen Aktionen werden dem Benutzer zugeordnet, der das externe System verbunden hat. Deshalb wird empfohlen, für die Verbindung mit einem externen System ein dediziertes Dienstkonto und keine persönlichen Anmeldedaten zu verwenden.
  • Alle Integrationen fordern den Zugang zu erforderlichen Zugriffsarten an. Sie sollten die Zugriffsarten jedoch unbedingt überprüfen und validieren, bevor Sie die Verbindung zum externen System autorisieren.
  • Bei der Verwaltung von Anmeldedaten für Tools wie OpenAI, die auf API-Schlüsseln basieren, sollten die Schlüssel nach Möglichkeit in einem sicheren Tresor oder Credential Manager gespeichert werden.

So erstellen Sie einen Benutzer-API-Schlüssel in New Relic

Für die Authentifizierung der New Relic-Verbindung wird ein API-Schlüssel verwendet. Sie müssen einen Benutzer-API-Schlüssel aus Ihrem New Relic-Konto bereitstellen. Dieser Schlüssel dient zur Abfrage von Daten und Verwaltung von Konfigurationen. Der API-Schlüssel muss über die für den Zugriff auf die New Relic-APIs und die Ausführung der geplanten Aktionen erforderlichen Berechtigungen verfügen.

Weitere Informationen zu New Relic API-Schlüsseln finden Sie in der New Relic-Dokumentation.

Wichtig: Bewahren Sie Ihren API-Schlüssel sicher auf. Geben Sie ihn nicht weiter und wenden Sie keine Versionskontrolle an. Verwenden Sie für produktive Workflows den API-Schlüssel eines dedizierten Dienstkontos.
  1. Gehen Sie zum New Relic-Benutzermenü.
  2. Klicken Sie auf API Keys.
  3. Erstellen Sie einen neuen API-Schlüssel.
  4. Speichern Sie den API-Schlüssel, oder lassen Sie das Fenster geöffnet, damit Sie den Schlüssel kopieren und in Zendesk einfügen können.

    Sie benötigen ihn für die Verbindung von New Relic mit dem Aktionsgenerator.

So verbinden Sie den Aktionsgenerator mit New Relic
  1. Klicken Sie in der Seitenleiste des Admin Centers auf Apps und Integrationen und dann auf Aktionen > Aktionsflüsse.
  2. Erstellen oder bearbeiten Sie einen Aktionsfluss.
  3. Öffnen Sie die Schritt-Seitenleiste.
  4. Klicken Sie unter Externe Aktionen auf New Relic.
  5. Klicken Sie auf Verbinden.
  6. Befolgen Sie die Anweisungen, um Ihren New Relic API-Schlüssel einzugeben und den Verbindungsaufbau abzuschließen.
    Wichtig: Alle von einem Aktionsfluss ausgeführten externen Aktionen werden dem Benutzer zugeordnet, der das externe System verbunden hat. Deshalb wird empfohlen, für die Verbindung mit einem externen System ein dediziertes Dienstkonto und keine persönlichen Anmeldedaten zu verwenden.

Nach dem Verbindungsaufbau sehen Sie eine entsprechende Anzeige sowie Details zur verbundenen Instanz und den verfügbaren New Relic-Aktionen.

Verwenden von New Relic-Aktionen in Aktionsflüssen

Folgende New Relic-Aktionen sind verfügbar:
  • Daten abfragen
  • Entität nachschlagen
  • Entitäten suchen
  • Alarmbedingung erstellen

Abfragen von Daten

Mit der Aktion Daten abfragen können Sie NRQL-Abfragen Ihrer New Relic-Telemetriedaten durchführen.

Diese Aktion weist die folgenden Eingaben und Ausgaben auf:

  Variablen
Eingaben Erforderlich: Account ID, NRQL query

Das Feld „Account ID“ enthält eine Dropdownliste der Konten, auf die Sie mit Ihrem API-Schlüssel zugreifen können.

NRQL-Abfragen verwenden eine SQL-ähnliche Syntax. Beispiel: SELECT count(*) FROM Transaction WHERE appName='WebApp' SINCE 1 hour ago.

Optional: Timeout

Das Feld „Timeout“ akzeptiert Werte zwischen 1 und 120 Sekunden. Der Standardwert beträgt 10 Sekunden.

Ausgabe Abfrageergebnisse wie ein Array der Ergebnisobjekte mit den durch die NRQL SELECT-Anweisung festgelegten Feldern, die Anzahl der Zeilen und bei Aggregationsabfragen das Gesamtergebnis.

Nachschlagen einer Entität

Mit der Aktion Entität nachschlagen können Sie detaillierte Informationen zu einer bestimmten überwachten Entität abrufen.

Diese Aktion weist die folgenden Eingaben und Ausgaben auf:

  Variablen
Eingaben Erforderlich: Account ID, Entity

Das Feld „Entity“ ist ein durchsuchbares Dropdownfeld. Geben Sie mindestens die ersten beiden Buchstaben des Namens der gesuchten Entität ein. Die Suchergebnisse enthalten den Namen und den Typ der Entität sowie einen Link zu der Entität in New Relic. Wählen Sie die Entität aus, die Sie nachschlagen möchten, um die vollständigen Details einschließlich des aktuellen Alarmstatus und der zugehörigen Schlüsselfelder abzurufen.

Ausgabe Entitätsdetails wie GUID, Name, Typ, URL, Berichtstatus, Alarmschweregrad und Stichwörter mit Metadaten.

Suchen nach Entitäten

Mit der Aktion Entitäten suchen können Sie nach überwachten Entitäten suchen, die bestimmten Kriterien entsprechen.

Diese Aktion weist die folgenden Eingaben und Ausgaben auf:

  Variablen
Eingaben Erforderlich: Account ID

Optional: Search query, Entity type, Alert severity, Tag filter, Max results

Beachten Sie beim Verwenden der Aktion Entitäten suchen folgende Punkte:

  • Alle Suchfilter sind optional und beliebig kombinierbar.
  • Das Feld „Search query“ verwendet die New Relic-Suchsyntax (z. B. name LIKE 'Web%').
  • Das Feld „Entity type“ stellt eine Dropdownliste der verfügbaren Entitätstypen bereit. Die Optionen für „Alert severity“ beinhalten die Werte NOT_ALERTING, WARNING und CRITICAL.
  • Das Feld „Tag filter“ verwendet das Format „Schlüssel:Wert“ (z. B. Umgebung:Produktion).
  • Das Feld „Max results“ akzeptiert Werte zwischen 1 und 200. Der Standardwert beträgt 50.
Ausgabe Array von Entitätsobjekten mit GUID, Name, Typ, URL, Domäne, Berichtstatus, Alarmschweregrad, Stichwörtern und Gesamtzahl sowie gegebenenfalls einem Hinweis auf weitere verfügbare Ergebnisse.

Erstellen einer Alarmbedingung

Mit der Aktion Alarmbedingung erstellen können Sie in New Relic eine neue NRQL-Alarmbedingung erstellen.

Diese Aktion weist die folgenden Eingaben und Ausgaben auf:

  Variablen
Eingaben Erforderlich: Account ID, Alert policy, Condition name, NRQL query, Critical threshold

Optional: Warning threshold, Threshold duration, Threshold operator, Enabled

Beachten Sie beim Verwenden der Aktion Alarmbedingung erstellen folgende Punkte:
  • Das Feld „Alert policy“ ist ein durchsuchbares Dropdownfeld, in dem Richtlinien des ausgewählten Kontos angezeigt werden.
  • Die NRQL-Abfrage muss einen einzelnen numerischen Wert für den Vergleich mit dem Schwellenwert zurückgeben (z. B. SELECT count(*) FROM ZendeskTicketCreated SINCE 1 hour ago).
  • Das Feld „Critical threshold“ gibt den numerischen Wert an, bei dem ein kritischer Alarm ausgelöst wird.
  • Das Feld „Warning threshold“ ist optional und löst eine Warnmeldung aus.
  • Das Feld „Threshold duration“ gibt an, wie viele Sekunden lang der Schwellenwert überschritten werden muss, bevor der Alarm ausgelöst wird (Bereich: 60-3600, Standardeinstellung 300).
  • Die Optionen für das Feld „Threshold operator“ lauten ABOVE, BELOW oder EQUALS (Standardwert: ABOVE).
  • Das Feld „Enabled“ bestimmt, ob die Bedingung sofort aktiv ist (Standardwert: „true“).
Ausgabe Details zur Alarmbedingung wie Bedingungs-ID, Bedingungsname, Richtlinien-ID und Aktivierungsstatus.
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